E-Commerce
Projektmanagement im Onlinehandel: So behältst du Bestellungen, Lieferanten und Retouren im Griff
Warum Onlinehändler an Tabellen scheitern und wie ein Board für Bestellungen, Lieferanten und Retouren den Alltag ruhiger macht.
Diego Bassai · 1. September 2026 · 6 Min. Lesezeit
Das Problem: jede Bestellung ist ein kleines Projekt
Im Onlinehandel wirkt eine Bestellung simpel: Kunde kauft, Ware geht raus. In Wahrheit hängen an vielen Bestellungen Rückfragen an den Hersteller, ein Liefertermin, eine Spedition und manchmal eine Reklamation. Solange das in Tabellen, E-Mails und Chat-Gruppen verteilt ist, weiß niemand auf einen Blick, wo es hakt.
Bei Luxusbetten24 haben wir genau das erlebt. Die Informationen waren alle da, nur an vier Orten. Das kostet jeden Tag Zeit und führt zu verpassten Terminen.
Ein Board pro Ablauf statt eine Tabelle für alles
Besser funktioniert ein Board pro Ablauf: eines für Bestellungen beim Hersteller, eines für Retouren, eines für Produkteinführungen. Jede Zeile ist ein Vorgang, jede Spalte eine Information, die alle brauchen: Status, Liefertermin, verantwortliche Person, Betrag.
Gruppen bilden die Phasen ab, etwa Bestellt, In Produktion, Versandbereit und Geliefert. So siehst du sofort, wie viele Vorgänge in welcher Phase stecken.
Automationen für die wiederkehrenden Schritte
Viele Schritte wiederholen sich: Wenn der Status auf Versandbereit springt, soll der Kundenservice Bescheid wissen. Wenn ein Liefertermin in zwei Tagen erreicht ist, soll jemand beim Hersteller nachfragen. Solche Regeln legst du einmal an, danach laufen sie von selbst.
Mit einer Shopify-Anbindung landen neue Bestellungen direkt im Board, ohne Abtippen.
So fängst du an
Starte mit einem einzigen Ablauf, der dir heute am meisten Ärger macht. Nimm dafür eine Vorlage, passe die Spalten an und lade dein Team ein. Nach zwei Wochen weißt du, ob das Board trägt, und kannst den nächsten Ablauf umziehen.